Heilsamer Umgang mit meiner inneren Natur und der äußeren Natur

Fange an, dich um die Natur zu sorgen und die Natur sorgt für dich in unerwarteter Weise.
Bill Neidjie, Aborigine

 

Heilsamer Umgang mit meiner inneren Natur

In uns allen liegt die göttliche Kraft, der Funken, der Zugang zum Kosmos, egal wie wir diese Geisteskraft des Menschen bezeichnen möchten. Wir müssen sie lediglich entdecken und entwickeln, damit wir diese Kraft für uns nutzen können.
Werden wir also aufmerksam und uns bewußt, welche Kräfte, Spannungen, Leiden und Energien in uns wirken. Öffnen wir uns wieder für unseren Körper, für unsere Seele und entwicklen Selbstliebe, um mit unserer Natur heilsam umzugehen, sie auszuweiten und wachsen zu lassen.
In jedem Mensch steckt ein riesiges Potential an Möglichkeiten, deshalb dürfen wir uns vertrauensvoll an unsere innere Stimme wenden, um den KriegerIn in uns zu aktivieren.
Zweifel und Anhaftung hält unsere Lebensenergie zurück. So, wie das Gute in uns die Liebe stärkt, ist unser Ego die Mauer an der wir wachsen dürfen.
Gehen wir also hinaus, öffnen Geist, Körper und Herz und lassen uns von der wundervollen Schöpfung empfangen.

 

Heilsamer Umgang mit meiner äüßeren Natur

Wenn wir uns um unsere innere Natur kümmern und vertrauen in das Leben, in unseren persönlichen Lebensweg bekommen, dann werden wir auch der äußeren Natur mit anderen Augen entgegentreten.
Wir sollten der Schöpfung mit Dankbarkeit und Respekt begegnen. Die Gaben der Mutter Erde sind reichlich, doch es ist wichtig sich nicht selbstverständlich zu bedienen, sondern zu Bitten und zu Danken.
Pflanzen sind die Töchter der Erde und bevor ich beim Sammeln von Kräutern etwas von der Pflanze hole, bitte ich sie darum, mir etwas nehmen zu dürfen und danach danke ich ihr dafür. Den rationalen, modernen Menschen mag das lächerlich erscheinen, doch versuchen sie mal, so vorzugehen und wenn sie auch nur aus ihrem eigenen Garten Schnittlauch holen, sie werden ein anderes Verhältnis zu den Pflanzen bekommen. Denken wir an die Indianer, für die es selbstverständlich ist den Pflanzen Opfergaben zu bringen, nachdem sie von ihnen etwas bekommen haben.
Nehmen sie auch nur soviel sie wirklich brauchen und achten sie darauf, keine geschützten Pflanzen und Kräuter zu sammeln. Wichtig ist, sich ein Bestimmungsbuch zu besorgen, damit sie auch giftige Pflanzen erkennen können.Die gesammelten Pflanzen transportieren sie am besten in einem Stoffbeutel, kein Plastik! Es gibt die Meinung, Eisen vertreibt die Elfen, also auch die Pflanzendevas, deshalb benutzen einige HeilkräutersammlerInnen zum Wurzelgraben Holz oder Geweih (Hirsch) und auch keine Gartenschere zum Abschneiden der Pflanzenteile.
Zu Anfang ist es sinnvoll, sich nur eine Pflanze auszusuchen und sich erst einmal mit ihr zu befassen. Suchen sie sich die Pflanze aus, die sie anspricht, denn die ist dann bestimmt die richtige für sie. Man hat die Beobachtung gemacht, dass die Kräuter, die in unserer nächsten Umgebung besonders gut gedeihen, genau diese sind, deren Heilkräfte wir gerade benötigen. Denken sie mal darüber nach!

 

Gott hat nie eine Krankheit kommen lassen, dass er nicht ihre Arznei in der Natur geschaffen hätte.
Paracelsus



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