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5 Straußensehnen für Sehnenbacking
E X T R A L A N G E Tiersehne vom Strauß! Ideal für Sehnenlaminate im Holzbogenbau.
Ein Sehnenbacking schützt vor Bruch und erhöht die Auszugsstärke eines Bogens.
Für einen Bogen werden ca. 10 Sehnen benötigt. Gesamtlänge ca. 35 cm.
Pfeilbau
Auch für das befestigen unserer Steinspitzen auf den Schaft geeignet! Oder einfach alles was natürlich befestigt werden soll....
Geflochtener Köcher aus Binsen -
Passend für 10 Pfeile. Dieser Köcher ist sehr angenehm zu tragen da Binsen sehr leicht sind.
Für den Mittelaltermarkt oder auch für den 3D Bogensport.
Dazu passend sind unsere Karabiner aus Weide!
Erdmännchen von longlife
Die 3 D Tiere von Longlife haben nicht nur eine deutlich höhere Lebensdauer, sondern zudem noch eine naturgetreue Optik. Unser Spezialschaum, der Standard bei allen 3 D Tieren von Longlife ist, erhöht die Lebensdauer wesentlich.
Breite: ca. 14 cm
● Höhe: ca. 38 cm
● Gewicht: ca. 0,8 kg
● IFAA Gruppe: IV
● Qualität: 3 D Tiere "Made in Germany"
LongLife Sitzende Ratte
Die 3 D Tiere von Longlife haben nicht nur eine deutlich höhere Lebensdauer, sondern zudem noch eine naturgetreue Optik. Unser Spezialschaum, der Standard bei allen 3 D Tieren von Longlife ist, erhöht die Lebensdauer wesentlich.
Killzonen: 90 X 60 mm
Spots: 35 mm
Höhe: 26 cm
Länge: 24cm
Gewicht: ca. 1 kg
Flintknapping Einsteiger Set
Ulme ist ein bereits Jahrtausende genutztes Holz im Bogenbau. Bei einem Moorfund 1943 in Dänemark (Holmegaard), entdeckte man einen Bogen aus Ulmenholz der ca. 9000 Jahre alt ist. Auffallend beim Holmegaard Bogen ist auch das Design mit seinen plötzlich schmaler werdenden Wurfarmen.
Wissenswert: die Ulme (Ulmus), auch Rüster, Rusten oder Effe genannt, ist vom aussterben bedroht. Grund ist eine durch Schlauchpilze und durch den Ulmensplintkäfer verursachte verbreitete Krankheit.
Bogenbauanleitung Bilderserie (man kann die Bilder anklicken):
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Ausgangsbasis ist ein bereits freigelegter Bogenrücken eines Ulmenstaves. |
Alternativ funktionieren auch 2 Billets (2 halbe Bogenrohlinge die freigelgt werden) |
In meinem Fall "opferte" ich einen schönen geraden Ulmenstave, der auch ein ganzer Bogen hätte werden können. ritsch ratsch... |
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Für den Take Down gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich verwende die bekannten Dykhoff Hülsen aus Amerika (Take Down Bow Sleeves) die es in 2 verschiedenen Größen gibt. Small 4" x 1 1/2" x 1 3/16" und Large 4" x 1 3/4" x 1 3/16" |
Eine Bogenhälfte bekommt die Hülse aus Stahl, die andere das Innestück aus Messing. Die Sleeves sind 10cm=Grifflänge. Die Stahlhülse muss also auf 5cm angepasst werden. |
Bevor es ans handwerkliche geht, wird die Form genau aufgezeichnet. Das U-Profil innen dient als Schablone. Achtet dabei darauf das der Bogenrücken dabei nicht verletzt wird. Also das U auslaufen lassen. |
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Das Profil mit der Messinghülse. Dies wird auch der obere Wurfarm, da am Ende der Hülse automatisch die Bogenbreite etwas schmaler wird. Nachteil wäre hineinlaufendes Wasser bei Regen... |
Noch ein letzter Check ob alles passt. |
Das Isolierband zeigt mir übrigens wie die Sleevs aufgesetzt werden, denn sie passen nur auf einer Seite wirklich genau zusammen. |
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So, der untere Wurfarm geht an die Bandsäge. |
Ich säge möglichst sauber heraus, dann gibt es weniger zu raspeln. |
Das Profil wird nun mit einer feinen (handgehauenen) Raspel ausgearbeitet. |
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Immer wieder aufschieben und die Druckstellen abarbeiten, bis die Hülse genau passt. |
Der innere Teil der Hülse wird mit Aceton gründlich gesäubert. |
Ein letzter Check ob die Hülse auch wirklich sauber sitzt - gerader Verlauf bis zum Wurfarmende. |
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UHU 2K Kleber aus dem Baumarkt hält alles. |
Der komplette Stutzen wird damit eingeschmiert. |
Aufpressen und 1-2 Tage aushärten lassen. |
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Inzwischen wurde die Messinghülse angepasst und ebenfalls geklebt. |
Durch das anpassen können sich die dünnwandigen Hülsen leicht verziehen, so das sie nachher nur noch schwer zusammenpassen. |
Die Messinghülse wird deswegen vorsichtig geglättet. |
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Vorsichtig wird die Hülse im Schraubstock "eine Idee" zusammengequetscht bis die Hülse sauber in die andere passt. |
Alles noch sauber polieren für gutes gleiten. |
Passt! Der Take Down ist fertig - aber nicht der Bogen ;-) |
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Ich war doch noch nicht ganz zufrieden mit der passung. Also nochmal zusammen in den Schraubstock und etwas besser zusammenführen. |
Das Bogendesign wird nun aufgerissen (Bleistift). |
Der obere Wurfarm wird dabei insgesamt 7cm Kürzer als der untere (5cm die in die Hülse geschoben werden, 2cm Versatz zum Schussfenster) |
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Auf der Bandsäge wird die Kontur ausgesägt. Erst die eine Seite... |
..dann die andere. Insgesamt ist das "handling" einfacher, durch 2 kurze Stücke. |
Schritt für Schritt wird der Bogen nun ausgearbeitet. Die Nocken bleiben ganz schlicht, ohne Horn oder Extras aufkleben. |
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Ulmenbogen grobe Vorarbeit |
Ulmenbogen grobe Vorarbeit |
Ulmenbogen grobe Vorarbeit |
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Ulmenbogen grobe Vorarbeit |
Ulmenbogen grobe Vorarbeit |
Ulmenbogen grobe Vorarbeit |
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Der Bogen liegt nun schon gut... |
...und leicht in der Hand. |
Die Tillersehne wird nun zum ersten mal angelegt. hier zu sehen der variable Bogenbauerknoten. |
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Bei Ulme sollte man sich viel Zeit für das tillern nehmen und das Holz sehr langsam an das biegen gewöhnen. Hier ist schön zu sehen das die Sehne erstmal etwas länger ist. |
Noch muss einiges weg, also ist gröberes Werkzeug gefragt. |
Der Bodentiller funktioniert, die Sehne kann etwas gekürzt werden. |
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Eine erste Kontrolle ob ich die Hülsen auch wirklich genau angepasst habe. JA!!! Es kommt hier wirklich auf Zehntel an, etwas unsauber und die Sehne wandert auf die Länge des Bogens nach hinten um einige Millimeter weg. |
Die Wurfarme sind auch einigermaßen gleichmäßig. |
Weiter gehts auf dem Tillerstock. Schaut gut aus! |
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Tillern - Sehne kürzen - Bogen mit Spannschnur spannen - kontrollieren... |
abspannen - tillern - spannen - kontrollieren... |
abspannen - tillern - spannen - kontrollieren... |
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abspannen - tillern - spannen - kontrollieren... |
abspannen - tillern - spannen - kontrollieren... |
abspannen - tillern - spannen - kontrollieren... 55lbs sind auf 26 Zoll erreicht. |
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Das Holz wird jetzt erstmal Hart gemacht. Tempern nennt man das. |
Die Vorrichtung bleibt ca. 5 Minuten... |
...bei 10cm Abstand über dem Bogen. Das Holz kann leicht braun werden - aber Vorsicht ist geboten!!! |
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Um den Stringfollow vom tillern wegzumachen, spanne ich den Bogen gerade auf während der Erhitzung. |
Eine Stelle nach der anderen wird "gehärtet". |
Fertig soweit. Nun noch etwas nachtillern... |
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Ok, der Tiller bleibt so |
Nun noch schön glatt schleifen... |
...und mal schauen wieviel der Bogen zieht. 45#@28" - PERFEKT! Genau wie er sein sollte :-) |
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Finish! Der Bogen wird mit Leinöl vorbehandelt. |
50/50 Leinölfirnis und Terpentinersatz. |
Sobald das eingezogen ist, eine weitere Schicht und dann kommt meine Spezialverkochung "Tungöl-Lack"" auf den Bogen. 7 Tage trocknen, danach noch einmal. |
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