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Holzbogen

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Unsere Blog News…

Hier berichten wir unsere Neuigkeiten!


Winterzeit = Holzzeit

Am Wochenende wurde wieder Bogenholz geschlagen. 9 Eschenstämme sollten etwa um die 35 Staves bringen. Ausserdem noch 4 Wildkirschenstaves und eine Menge Haselnuss für den Wildnis Bogenbaukurs.






Körper und Wahrnehmungsübungen in der Natur – Rituale (3)

Ich glaube nicht daran, dass man Menschen einfach so in die Natur hinaus mitnehmen kann, in der Hoffnung, sie würden sich für all die Schöhnheiten da draußen auf einer Wanderung oder bei einem Spaziergang sofort begeistern! Sie empfinden den Gang durch die Natur vielleicht als Erholung oder eine nette Abwechslung des Alltags, doch sie spüren nicht die Natur tief in ihrem Inneren sich bewegen, wenn sie auf die Muster außerhalb in der Natur antwortet. Der Verstand hat sie viel zu mächtig im Griff, die Gedanken schalten nicht einfach so ab!


Die Isolation durch die Entwurzelung der Menschheit in unserer Gesellschaft zeigt teils sehr tiefe Auswirkungen. Besonders den Kindern fehlen mystische Naturerfahrungen, Rituale und das Erforschen ihrer eigenen Natur in Spiel und Bewegung. Diese Erfahrung ist besonders wichtig, um Menschen für den Umweltschutz zu sensibiliesieren, denn nur, was wir wirklich tief in unserem Inneren erfahren und lieben gelernt haben, bewahren wir unweigerlich. Aber wie können wir wieder mit der Natur in Kontakt kommen? Eine weite Entfernung, wünscht eine sanfte und behutsame Annäherung.
Durch Rituale, die uns wieder verbinden mit der Quelle des Ursprünglichen, uns zurück führen zu unseren Wurzeln, kann uns dies gelingen. Rituale verbinden uns mit dem Heiligen, dem Unfaßbaren in unserem Leben.
Sowohl in den Yogatraditionen, wie auch in der Natur-und Wildnisbewegung wird mit Ritualen gearbeitet. Rituale und Bräuche sind etwas sehr altes und wurden von unseren AhnenInnen in den Alltag integriert.
Viele Menschen haben eine gewisse Angst vor solchen Ritualen, steigt doch sofort ein Gefühl des okkulten und esoterischen Unbekannten in ihnen auf, was befremdet und in der heutigen Zeit durch viele Medien einen negativen Anklang bekommen hat.
Doch um ein Ritual durch zu führen, muß ich mir kein weißes Gewand überziehen, mich in Räuchernebel hüllen und in Trance versetzen. Der Kaffee am Morgen und die Zeitung dazu sind auch Rituale im Alltag, die ganz normal erscheinen, uns aber nicht bewußt sind.
So können wir auch Rituale schaffen, indem wir hinaus in die Natur gehen und sei es nur während der Mittagspause für einen 10 Minuten-Spaziergang um den Block. Nur ein kurzer Gang mit den Kindern durch den Garten, um eine bestimmte Pflanze zu beobachten oder immer wieder eine Stelle auf zu suchen, um zu sehen, was tut sich dort, was verändert sich täglich, schenkt Naturerfahrung.
Ein Ritual kann für den Beginn eine Einstimmung auf mich selbst, eine Einstimmung auf den Platz, den ich besuche,  oder auf das was nun kommen mag, sein. Nach so einem Ritual fühlen wir uns geerdet, verbunden, offen für himmlische Botschaften und sind ganz im JETZT angekommen.
Ohne sich lange vor zu bereiten und komplizierte Texte zu recherchieren und auswendig auf zu sagen, möchte ich anregen, in die Natur zu gehen und sich mit ihr zu verbinden. Oder in der kurzen Mittagspause einen Baum auf zu suchen, der eine besondere Atmosphäre schafft.
Indem ich dem Baum oder Platz meine gesamte Aufmerksamkeit schenke, mich erde, meinen Atem fließen lasse und ganz im JETZT ankomme, verbinde ich mich mit diesem Platz und seiner Energie. Dabei können alle meine Sinne einbezogen werden, ich kann tasten, fühlen, riechen, schmecken und hören. Die tägliche Einbindung eines solchen Rituals in meinen Tagesablauf verbindet mich langsam wieder mit der Natur im Äußeren und somit mit meinem inneren Sein. Die Wahrnehmung wird sich dann nicht nur an diesem Ort verändern, sie wird insgesamt intensiver und weitet sich im Alltag aus. So kann ein kleines Ritual die Beziehnungen zur Umwelt, zur Natur, Mensch und Tier vertiefen und verändern und Einfluß nehmen auf unser inneres Werden.





Selfbow des Jahres 2010

“Bis zum Schluss eine spannende Wahl, mit einem Kopf an Kopf Finale.
Das Rennen endete unentschieden, es gibt zwei Selfbögen des Jahres 2010.

Einer mit professioneller Präsentation und handwerklich blitzsauberer Arbeit, der Zweite mit einem unmöglich zu einem funktionsfähigen Bogen zu bringen scheinenden Stück Holz.”

Bei der Wahl zum Bogen des Jahres 2010 wurde mein Osage Bogen “Franz” zusammen mit dem sehr originellen Primitivbogen von Arcus auf Platz 1 gewählt.

Arcus “ET schießt” (ein Stock aus Ilex – Stechpalme):





Bogenbacking – so löst man die Tiersehne aus dem Fuß

In einer Bilderserie zeige ich wie man Tiersehen für ein Bogenbacking vorbereitet.

Mehr dazu hier!







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